Das J-Team hat in den Osterferien interessierte Jugendliche zum Projekttag für couragiertes Handeln gegen Diskriminierung eingeladen. Neun Teilnehmende beschäftigten sich einen Nachmittag mit dieser immer wichtiger werdenden Thematik:

Menschenverachtende Einstellungen sind überall in der Gesellschaft verbreitet. Im Projekttag, durchgeführt vom Netzwerk für Demokratie und Courage wurdern verschiedene menschenverachtende Einstellungen wie Rassismus, Sexismus und Homophobie thematisiert und problematisiert. Unter anderem durch Rollenspiele konnten die Jugendlichen selbst spüren, welche Auswirkungen diese auf die davon Betroffenen haben. Gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeiteten die Referenten Alaa Abdulhadir und Simon Luttner dann Möglichkeiten  wie bei diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen und Handlungen im Alltag reagiert werden kann.

Neonazis vertreten die in der gesamten Gesellschaft vorkommenden diskriminierenden Einstellungen in zugespitzter Form und sind in besonderem Maße bestrebt, diese in die Tat umzusetzen. Die Teilnehmenden lernten, wie sich Neonazis organisieren, wie sie versuchen, auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen und welche Gefahren von ihnen ausgehen. Gemeinsam wurden eigene Handlungsideen entwickelt, um sich im Alltag gegen menschenverachtende Einstellungen und Neonazis zu positionieren und zu engagieren.

Am Ende der Veranstaltung waren alle Jugendlichen begeistert. Durch die vielseitigen Methoden und spannenden Informationen ist der Nachmittag wie im Flug vergangen.

 

Egal? Geht nicht! Sportjugend lernt couragiertes Handeln gegen Diskriminierung, menschenverachtende Einstellungen und Neonazis