Der Vorstand der Sportjugend präsentierte am Abend beim jährlichen Jugendtag seine Arbeit der vergangenen 12 Monate. Über 30 Vereinsvertreter nahmen die Einladung der Sportjugend an um sich über die Arbeit der Sportjugend ein Bild zu machen.

Die unmittelbare Unterstützung der Jugenden der Sportvereine, sowie der Kinder und Jugendschutz standen im Jahr 2016 besonders im Fokus:

27.000 € direkte Vereinsförderung konnten aus verschiedenen Projektmitteln direkt an die Jugenden der Mitgliedsorganisationen ausgeschüttet werden, 53 junge engagierte Menschen wurden zu Gruppenhelfern ausgebildet und unterstützen die Trainingsgruppen der Sportvereine, 3 Jugenderholungsmaßnahmen mit Bildungsanteilen wurden durchgeführt und gemeinsam mit den Jugendämtern wurde durch die Rahmenvereinbarungen die Prävention sexualisierter Gewalt im Sport forciert.

Auch für dieses Jahr sei ein volles Programm geplant, erklärte Kristina Hegenkötter Fachkraft für Sportjugend im KSB. Die außerschulische Bildung, mit Angeboten wie der Gruppenhelfer- und JuniorManager-Ausbildung, einem Projekttag zu zum couragierten Handeln gegen Diskriminierung, sowie einer eigenen Fachkonferenz zum Thema Jugendsport, bilden den Mittelpunkt der Arbeit. Aber auch das neue Selbstbehauptungsprogramm „Bärenstark“ wird in Kooperation mit den (Kampf-) Sportvereinen im Kreis einen Arbeitsschwerpunkt sein. Die Ferienerholungsmaßnahmen „Fun- und Actioncamp“ und „Fun- und Actiontour“ haben sich etabliert und werden als fester Programmpunkt wieder durchgeführt.

Frank Schott, Vorsitzender der Sportjugend, informierte zudem über Fördermöglichkeiten im Jahr 2017. Durch das Landesprogramm 1000×1000 können in diesem Jahr 19 Vereine mit je 1000 € gefördert werden. Ein neuer Förderpreis für Qualifizierungen wird auf der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Ende März vorgestellt. Besonders betont wurde, dass, wie bereits im letzten Jahr angekündigt, in 2017 alle Fördermittel nur an diejenigen Sportvereine ausgezahlt werde, die die Rahmenvereinbarung für Prävention sexualisierter Gewalt unterzeichnet haben. „Unserer Meinung nach ist der Einsatz von fachlich und persönlich geeigneten Übungsleitungen ein Qualitätsmerkmal eines jeden Vereins. Gerade in der Jugendarbeit sollte es Ihr höchsteigenes Interesse sein von allen Mitarbeitern, die Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben, ein erweitertes Führungszeugnis einzusehen.“ so Schott.

Jugendtag 2017: Die Sportjugend blickt auf ein bewegtes Jahr zurück.